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Durch die schwedische Nacht am Kattegat

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Vor knapp zwei Jahren dachte ich noch „Was für Irre, die da Nachts und im Winter durch Matsch und Kälte am Kattegat entlanggeistern. Entkräftet, durchgefroren, zig Mal gestürzt und übermüdet von VP zu VP schleppend. Und das alles, um Teil einer vollkommen bescheuerten, nicht so richtig schlüssigen Story von altertümlichen Helden und Bösen rund um einen Leuchtturm auf dem Kullaberg zu sein. Aber der Sache zuzusehen hatte schon was – nur selbst antun sollte man sich das nicht …

Die Sache ist, irgendwie ist es ja doch saucool das Unmögliche möglich zu machen und zu prüfen, ob man das besser kann als der Großteil der Irren. Ausgelöst vom schwedischen Ultratrailrunner Marcus Kjellberg, dem aktuell einzigen Träger des Diamantrings für 5 erfolgreiche Teilnahmen. Viele Abendstunden haben wir damit verbracht die Leiden des Marcus zu verfolgen. Mal mitfühlend und bewundernd, mal mitleidig, wie blöd doch so manche sind.

Bei der teilweisen Streckenbesichtigung im August 23 und somit im Sommerurlaub war ja schon irgendwie klar, dass der Ausflug ans Kattegat nicht nur ein Ausflug ist. Dummerweise bin ich für gute Stories, Wikingermist á la „Vikings“, nordische Sagen und grenzwertige Unternehmungen mit Improvisationscharakter überaus empfänglich.

Und so kam zwei Tage nach Eröffnung der Anmeldung des Kullamannen 2024 was kommen musste. Und dem ist an dieser Stelle wenig hinzuzufügen. Außer vielleicht, Training läuft … Mit Headlamp in der Nacht bei Kälte und Schnee. Ich bin nach Ultra X Jordan wieder motiviert.

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